FAQ
Hier sammeln sich die Fragen, die uns am häufigsten erreichen. Wenn eure nicht dabei ist, ruft an oder schreibt uns, wir antworten meistens am selben Tag.
Wie funktioniert der Findus?
Warum ein Tauschschrank?
Wo ist der Findus bereits im Einsatz?
Was kostet ein Findus?
Wie läuft eine Bestellung ab?
Am Anfang steht ein Gespräch darüber, wo der Findus stehen soll und was er können muss. Danach bekommt ihr ein Angebot. Eine formlose Bestätigung per Mail reicht uns als Auftrag. Dann geht der Findus in die Fertigung.
Für wen lohnt sich ein Findus?
Unsere Kundinnen und Kunden sind meistens Kommunen, Quartiersmanagements, Wohnungsbaugesellschaften und Wohnungsbaugenossenschaften, dazu Vereine, Bibliotheken und Kirchengemeinden. Gemeinsam haben sie, dass sie einen Ort beleben wollen und dafür jemanden vor Ort haben, der ein Auge auf den Schrank hat. Wenn dieser Jemand fehlt, wird es schwierig, und dann raten wir eher ab.
Wo stehen schon Findusse?
Rund fünfzehn Stück, die meisten in Berlin, einzelne auch in Bayern und Baden-Württemberg. Wenn ihr euch einen in echt ansehen wollt, sagt Bescheid, wir nennen euch gern einen Standort in eurer Nähe, falls es einen gibt.
Wie lange dauert die Bestellung?
Von der Auftragsbestätigung bis zur Lieferung rechnet mit sechs bis zehn Wochen. Wir bauen jeden Findus einzeln in unserer Werkstatt in Berlin-Neukölln, deshalb hängt die genaue Dauer davon ab, wie voll die Werkstatt gerade ist. Wenn ihr einen festen Termin habt, etwa ein Straßenfest oder eine Eröffnung, sagt uns rechtzeitig Bescheid. Dann können wir das einplanen.
Können wir vorher einen Findus ansehen?
Gern. Entweder ihr schaut euch einen der aufgestellten Schränke an, oder ihr kommt in die Werkstatt nach Berlin-Neukölln.
Was darf rein und was nicht?
Rein darf, was noch gut ist und was andere direkt weiterbenutzen können. In der Praxis sind das vor allem Bücher, Kleidung, Geschirr, Spielzeug und Kleinkram für den Haushalt. Nicht hinein gehören Lebensmittel, Elektrogeräte, Kosmetika, Medikamente und alles, was kaputt oder verschmutzt ist. Diese Regeln hängen wir auf Wunsch als Schild am Findus aus, damit sie für alle sichtbar sind.
Wie kommt der Findus an seinen Platz?
In und um Berlin liefern wir selbst und stellen ihn direkt dorthin, wo er hin soll. Weiter weg geht es per Spedition auf einer Palette bis an die Bordsteinkante. Dort muss der Findus von der Palette gehoben und an seinen Platz geschoben werden, und dafür braucht es entweder einen Hubwagen oder ein paar kräftige Leute. Wir sagen euch vorher genau, was zu organisieren ist, und vermitteln auf Wunsch jemanden, der das vor Ort übernimmt.
Kann der Findus nachträglich umgestellt werden?
Ja. Der Findus hat unten Taschen für die Gabeln eines Hubwagens, damit lässt er sich anheben und versetzen. Ein paar Meter weiter oder an die andere Seite des Platzes ist damit kein großes Ding, und auch ein Umzug in ein anderes Quartier ist möglich.
Liefert ihr auch außerhalb von Berlin?
Ja, der Findus kommt deutschlandweit per Spedition zu euch
Wie groß und wie schwer ist der Findus?
Ein Findus wiegt rund 250 Kilo und hat die Maße 160 x 110 x 180 cm (BxTxH). Wenn der Standort windig oder stark frequentiert ist, lässt sich das Gewicht durch Gewichte nachträglich auf über 500 kg erhöhen.
Hält er Regen, Frost und Sonne aus?
Dafür ist er gebaut. Verzinkter Stahl rostet nicht durch, das Dach hält den Inhalt trocken, und die Scheiben werden weder spröde noch gelb. Was ihr mit der Zeit seht sind Gebrauchsspuren und an Kanten etwas Flugrost. Das ist normal und ohne Folgen für die Konstruktion.
Kann er umkippen oder gestohlen werden?
Umkippen ist bei 250 Kilo und der breiten Standfläche praktisch ausgeschlossen, auch wenn sich jemand dagegen lehnt oder Kinder daran klettern. Mitnehmen kann ihn niemand im Vorbeigehen, dafür bräuchte es einen Hubwagen und ein Fahrzeug. Passiert ist uns das bislang nicht.
Lässt sich die Farbe anpassen?
Ja. Die Basisversion besteht aus verzinktem Stahlblech und passt zu fast jeder Umgebung. Auf Wunsch lackieren wir den Findus in eurer Wunschfarbe oder passen ihn an ein bestehendes Farbkonzept an, etwa das eines Quartiers oder einer Wohnanlage.
Was hat es mit dem Schaukasten auf sich?
Der Schaukasten ist ein verglaster Aushangkasten, der sich seitlich an den Findus montieren lässt, wahlweise links oder rechts. Gedacht ist er für Aushänge aus der Nachbarschaft, Termine, Hinweise oder die Tauschregeln. Er lässt sich auch später noch nachrüsten.
Was ist, wenn der Findus nicht angenommen wird?
Das passiert meistens aus zwei Gründen: der Standort liegt zu abseits, oder es kümmert sich niemand. Beides lässt sich vorher klären, und deshalb ist es wichtig, über den genauen Standort zu sprechen. Falls es doch nicht funktioniert, lässt sich der Findus versetzen.
Kann man den Findus abschließen?
Ja, der Findus ist serienmäßig abschließbar. Im Alltag bleibt er bei den meisten Standorten offen. Das Schloss ist trotzdem praktisch, etwa wenn über die Feiertage niemand da ist oder wenn ihr den Findus längere Zeit nicht betreuen könnt.
Wer kümmert sich um den Findus im Alltag?
Das ist eine der wichtigsten Fragen. Ein Findus ohne Patenschaft verwahrlost innerhalb weniger Monate, ein Findus mit Patenschaft läuft jahrelang. Rechnet mit einer wöchentlichen Arbeit am Findus von 30-60 Minuten. Am besten eignen sich Anwohnende, ein Team von 2-5 Personen sollte reichen. Unserer Erfahrung nach übernehmen mit der Zeit auch die Nutzer und Nutzerinnen aus der Umgebung diese Aufgabe.